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Newsletter Januar 2018
Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung


Liebe(r)   ,

auch wenn das neue Jahr schon ein bisschen angeknabbert ist, möchte ich Ihnen/Dir ein spannend entspanntes Jahr 2018 wünschen, mit Vertrautem, das trägt, mit Neuem, das es zu entdecken gilt, und vor allem mit offenem Herzen, um alles, was 2018 bereit hält, mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen zu nehmen.

Es gibt wieder viel zu Lesen. Viel Spaß dabei!

Petra Orth

  Inhalt
  1. Newsletter Januar 2018
  2. Treffen des Koordinationskreises in Linz 8. - 10. Dez. 2017
  3. Andre Hinrichs scheidet aus dem Koordinationskreis aus
  4. Netzwerk-Treffen Österreich 17. und 18. Nov. 2017
  5. Neues EU-Projekt COESI widmet sich der sozialen Inklusion
  6. Mitglieder des Netzwerkes stellen sich vor
  7. Helle Rößler und Holger Schulze
  8. Leporello Persönliche Zukunftsplanung in Leichter und Schwerer Sprache
  9. Norddeutsches Netzwerk-Treffen am 21. April 2018 in Hamburg
  10. Netzwerkgruppe PZP im Kreis Steinburg
  11. Wer kann Videos in Gebärdensprache untertiteln?
  12. Andrea P.: Ich habe mich freigeschwommen
  13. Wintercamp in der Schweiz
  14. Weiterbildungen Persönliche Zukunftsplanung

Treffen des Koordinationskreises in Linz 8. - 10. Dez. 2017

Der Koordinationskreis des Netzwerks Persönliche Zukunftsplanung hat sich vom 8. - 10.12.2017 in Linz getroffen.

Im Vordergrund stand die Arbeitsorganisation des neuen Koordinationskreises und die Planung der Amtszeit bis 2019. Interessant besonders für die neuen Mitglieder des Koordinationskreises war der geschichtliche Abriss von Stefan Doose über die Entwicklung von Persönlicher Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum und die Entstehung des Netzwerkes. Es wurde beschlossen, dies auszuarbeiten und auf der Homepage allen Mitgliedern zugänglich zu machen.

Zum Abschluss wurde ein PATH für die Arbeit des Koordinationskreises und die angestrebte Entwicklung des Netzwerkes bis Ende 2019 erstellt.

Andre Hinrichs scheidet aus dem Koordinationskreis aus

Andre Hinrichs beendet aus persönlichen Gründen die weitere Mitarbeit im Koordinationskreis.

Stefan Doose dankt für die geleistete inhaltliche Entwicklungs- und Aufbauarbeit im Koordinations-Kreis seit der Gründung des Netzwerkes und freut sich auch über die Arbeit im Koordinations-Kreis hinaus weiterhin eine gute Zusammenarbeit.



Netzwerk-Treffen Österreich 17. und 18. Nov. 2017



































Um das neue Jahr mit positiven Nachrichten zu starten…
Das Netzwerktreffen Österreich der Persönlichen Zukunftsplanung hat am 17. und 18. November 2017 in Linz im Volkshaus Pichling, statt gefunden.  
Am ersten Tag wurden die etwa 50 Teilnehmer von den Koordinationskreismitgliedern Johannes Schwabegger, Michael Bräuml und Nina Gangl begrüßt. Begleitet wurde das Netzwerktreffen von Oliver Koenig und moderiert von Thomas Schweinschwaller. 
In der Begrüßungsrunde wurden neben dem organisatorischen Ablauf, Fragen wie, „Warum haben wir eingeladen? Was wünschen wir uns?“, besprochen. Ein großes Thema u.a. war und ist, die Vernetzung in Österreich zu stärken.
Anschließend fanden sich die Teilnehmer in 5er Gruppen zusammen, um sich über folgende Fragen auszutauschen und die Ergebnisse nachfolgen den anderen vorzustellen: 
Was verbinde ich mit PZP?
Was hat PZP bei mir bewirkt?
Warum bin ich hier?
Was wünsche ich mir von diesem Treffen?
 
Am Nachmittag standen verschiedene Workshops zur Auswahl:
Workshop 1, Vertiefung Berufsfeld PZP,  wurde von Johannes Schwabegger, Nina Gangl und Michael Bräuml begleitet und diente der Weiterarbeit der bereits bestehenden Arbeitsgruppe.
Der vorbereitete Workshop 2, PZP- Chancen und Grenzen in Organisationen, wurde von Oliver Koenig und Thomas Schweinschwaller begleitet.
Die Workshopgruppe 3 beschäftigte sich mit „PZP im Zusammenhang mit Ursprung und Quelle“, während die Gruppe 4 „Die Rolle von Angehörigen bei einer PZP (außerhalb der Organisation)“ bearbeitet hat.
Zum Abschluss des arbeitsreichen ersten Tages wurden die Zwischenergebnisse zusammengeführt und präsentiert. Anschließend wurden alle herzlich eingeladen, den Abend im Gasthaus Josef in der Innenstadt von Linz ausklingen zu lassen. 

Am Samstag Vormittag stattete uns Marianne Gugler vom Insitut Otelo eGen einen Besuch ab. Da ihr Vortrag „Neue Genossenschaften – neue Kooperationsformen“ sehr informativ und spannend aufgebaut war, regte er zu neuen Ideen wie sich Zukunftsplaner_innen organisieren könnten an, die folgend in einer weiteren Gruppe diskutiert wurden. Der Vormittag wurde des weiteren für die Vertiefung und Präsentation der Thematiken des Vortages genutzt.
Nach der Mittagspause kreierten alle Teilnehmer_innen gemeinsam den PATH vom und für das Netzwerk Österreich. So war unseres Erachtens das Netzwerktreffen Österreich im November 2017 in Linz ein großer Erfolg, da nicht zuletzt das Netzwerk Österreich erfolgreich gestärkt wurde. Ein Folgetreffen ist für September 2018 in der Steiermark geplant.

                                                            Nina Gangl, Johannes Schwabegger, Michael Bräuml


Neues EU-Projekt COESI widmet sich der sozialen Inklusion

Wie können Menschen mit Behinderung dabei unterstützt werden an der Gesellschaft teilzuhaben, Kontakte aufzubauen und zu pflegen? Welche Assistenz benötigen Menschen mit Lernschwierigkeiten, um ihr Recht auf soziale Inklusion, das eins der Grundprinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention darstellt, zu verwirklichen? Das neue zweijährige (2017 – 2019) EU-Projekt COESI „Change Organisations to enable Social Inclusion“ widmet sich der Frage, welche Rolle und Bedeutung Organisationen der Behindertenhilfe bei der sozialen Inklusion übernehmen sollten. Der erforderliche Veränderungsprozess ist vielschichtig und bezieht alle Beteiligten mit ein. Menschen mit Lernschwierigkeiten, Mitarbeiter und Führungskräfte der Behindertenhilfe sind daher sowohl an der Erarbeitung beteiligt als auch Adressaten der unterschiedlichen Arbeitsergebnisse des Projektes. Im ersten Projektjahr geht es um die Entwicklung zweier Bewertungsinstrumente. Das erste dient der Bewertung der sozialen Inklusion in den Organisationen. Das zweite Instrument soll Klienten die Möglichkeit bieten, bestehende Dienstleistungen im Hinblick auf soziale Inklusion zu bewerten.  Auf Grundlage der dadurch gewonnenen Ergebnisse werden Empfehlungen und Strategien für Organisationen formuliert und ein Aktionsplan für soziale Inklusion für Organisationen erstellt.

Mit einem Treffen bei Fenacerci in Lissabon startete COESI unter der Koordination der Lebenshilfe Soziale Dienste aus Graz/ Österreich und in enger Kooperation mit vier weiteren Organisationen der Behindertenhilfe aus Spanien, Slowenien, Portugal und Deutschland. Leben mit Behinderung Hamburg ist Projektpartner und kann dabei auf die im Rahmen von Wunschwege und des EU-Projektes Netzwerk Neue Wege zur InklUsion (2013-2015) gemachten Erfahrungen und Ergebnisse zurückgreifen. Im April werden sich die Projektpartner in Hamburg treffen.

Die Ergebnisse des ersten Projektjahres werden in allen Partnerländern den Interessierten vorgestellt. Das nationale Multiplier-Event (Fachlicher Austausch) findet statt am 15. November 2018 in Hamburg bei Leben mit Behinderung. Bei Interesse an der Teilnahme an dieser Veranstaltung sowie am Newsletter des Projektes wenden Sie sich bitte an Céline Müller unter wunschwege@lmbhh.de.
Weitere Details und Informationen zu COESI erhalten sie in Kürze auf der Internetseite:
www.coesi-project.eu und auf der Seite der Lebenshilfe Soziale Dienste Graz
www.lebenshilfen-sd.at/ueber_uns/eu_projekte/coesi

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Mitglieder des Netzwerkes stellen sich vor.

Nachdem es in den letzten Newslettern keine Vorstellung von neuen Mitgliedern gab, diesmal zwei Nordlichter, die sich als Kollegen gleich gemeinsam vorstellen.
Helle Rößler und Holger Schulze

















Wer sind wir?
Wir heißen Helle Rößler und Holger Schulze. Wir sind Kollegen. Wir sind Lehrer an der Steinburg – Schule. Das ist ein Förderzentrum für Geistige Entwicklung in Itzehoe. Wir arbeiten in der Werkstufe. Unsere Schüler sind zwischen 16 und 18 Jahre alt. Sie bereiten sich bei uns auf ihren Beruf vor.


Wie sind wir zu PZP gekommen?
Wir waren auf einer Fortbildung in Lüneburg. Dort ging es um das Thema Übergang Schule – Beruf. Auch Personenzentriertes Denken und Persönliche Zukunftsplanung wurden vorgestellt. Das fanden wir richtig toll! Wir haben uns zu der Inklusiven Fortbildung „Personenzentriertes Denken und Persönliche Zukunftsplanung“ beim Verein Leben mit Behinderungen in Hamburg angemeldet. Eine prima Sache! Wir sind jetzt Moderatoren für Persönliche Zukunftsplanung.


Wie arbeiten wir mit PZP?
Wir lassen unsere Schüler ganz viel mitbestimmen. Zum Beispiel was es zum Essen geben soll, welche Materialien angeschafft werden sollen oder wohin wir einen Ausflug machen.Im Unterricht üben wir mit den Schülern auch zu merken, was sie sich wünschen oder wovon sie träumen und das auch zu sagen. Wir arbeiten zum Beispiel mit Traumkarten und Fragewürfeln. Oder wir lassen unsere Schüler Bilder malen und aufschreiben, wie sie einmal wohnen wollen. Sie können auch sagen, was sie an den anderen Schülern richtig toll finden und das schreiben und malen wir dann auf. Die Schüler gestalten auch Seiten mit ihren Lieblingssachen. All das sammelt jeder Schüler in einem Ordner. So entsteht für jeden ein „Buch über mich“. Diesen Unterricht nennen wir „Zukunftswerkstatt“ Manchmal machen wir auch für einzelne Schüler eine Lagebesprechung oder moderieren einen MAPs zu einem bestimmten Thema. Dabei geht es oft um den Beruf.


Was machen wir noch so?
Wir wünschen uns, dass an unserer Schule viele Lehrer und Mitarbeiter über Personenzentriertes Denken und Persönliche Zukunftsplanung Bescheid wissen. Deshalb gab es im letzten Jahr einen Schulentwicklungstag zu dem Thema. Weil die Referentin kurzfristig ausgefallen ist, haben wir die Gestaltung des Tages übernommen.Wir möchten uns mit anderen Personen aus unserer Gegend, die auch mit PZP arbeiten, vernetzen. Deshalb haben wir im letzten Jahr im Kreis Steinburg eine Netzwerkgruppe gestartet.Und natürlich möchten wir uns auch weiterhin über PZP austauschen und Neues erfahren. Deshalb besuchen wir Netzwerktreffen (zuletzt in Gießen) und halten Kontakt zu anderen PZPlern.


Leporello Persönliche Zukunftsplanung
in Leichter und Schwerer Sprache









   
Das Leporello Persönliche Zukunftsplanung ist feritg. In jeweils 6 Feldern wird auf der einen Seite
in leichter, auf der anderen Seite in schwerer Sprache Persönliche Zukunftsplanung erklärt. Es ist auf festem Papier gedruckt, gefaltet und ausgeklappt 630 mm hoch und 210 mm breit und passt so in einen normalen Briefumschlag (DIN lang). Die Adresse des Netzwerkmitglieds kann bei Bedarf eingestempelt, aufgeklebt oder eingedruckt werden. Es kann ab 10 Exemplaren zu einem Preis von 0,50 € pro Stück bestellt werden bei

Petra Orth
petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu


Norddeutsches Netzwerk-Treffen
am 21. April 2018 in Hamburg

Im April wird es das nächste norddeutsche Netzwerk-Treffen geben, diesmal in Hamburg in der Fachschule für Heilpädagogik.
Bis Ende Februar werden wir eine inhaltliche Einladung verschicken.

Wer noch Themen hat, die er/sie gern auf dem Netzwerk-Treffen einbringen möchte, bitte schicken an
Petra Orth petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu oder
Céline Müller celine.mueller@lmbhh.de

Netzwerkgruppe PZP im Kreis Steinburg

Im Kreis Steinburg hat sich im letzten Jahr eine Netzwerkgruppe gegründet. Sie besteht aus Personen, die schon mit den Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung arbeiten oder sich dafür interessieren. Es haben bereits zwei Treffen stattgefunden, wo mit folgenden Fragen gearbeitet wurde:
Was haben wir versucht?
Was habe ich gelernt?
Was hat mich gefreut?
Was hat mich besorgt?
Das ist der nächste Schritt...

Das nächste Treffen findet am 13. Februar statt. Ziel dieser Gruppe ist es, sich über die Arbeit mit PZP auszutauschen und PZP im Kreis Steinburg bekannter zu machen. Interessierte sind herzlich willkommen und können sich bei Helle Rößler (helleroessler@gmx.de) melden.

Wer kann Videos in Gebärdensprache untertiteln?

Wie bereits berichtet, gibt es inzwischen 9 Videos in Gebärdensprache von einigen Texten der Homepage auf youtube. Video bei youtube
5 davon wurden bereits von Victoria Behnke in deutscher Schriftsprache untertitelt.

Nun wird dringend jemand gesucht, der auch die letzten 4 Videos untertiteln kann? Wenn jemand dies übernehmen kann, bitte melden bei
Petra Orth
petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu
oder direkt bei
Victoria Behnke behnke@sinneswandel-berlin.de

Andrea P.: Ich habe mich freigeschwommen

Es gibt im Blog des Netzwerkes wieder eine neue Geschichte. Andrea P. hat Grid Grotemeyer erzählt, wie ihre persönliche Zukunftsplanung wesentliche Veränderungen in ihrem Leben angestoßen hat. Ich hab mich freigeschwommen

Und auch weiterhin ist jede Geschichte über persönliche Zukunftsplanung herzlich willkommen!! Wer was zu erzählen hat, bitte melden bei
Stefan Doose stefan.doose@persoenliche-zukunftsplanung.eu


Wintercamp in
Lungern (Schweiz)
8. - 10. März 2018

Wie schon im letzten Newsletter angekündigt, gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Wintercamp in der Schweiz vom 8, - 10. März 2018 im Haus Domino in Lungern.

Gemeinsam planen, mit den Methoden spielen, über die Planungen nachdenken und sprechen, gemeinsam kochen, Schlittschuh laufen und vielleicht auch tanzen und feiern.

Kontakt: Tobias Zahn tobias.zahn@persoenliche-zukunftsplanung.eu


Weiterbildungen Persönliche Zukunftsplanung














Hannover, Akademie für Reha-Berufe
Leitung Dorothee Meyer
Beginn 6. Feb. 2018
Informationen unter Weiterbildung Hannover

Zürich, WINklusion

Leitung Tobias Zahn
Beginn 9. März 2018
Informationen unter Weiterbildung Zürich

Lüneburg, Bildungswerk Verdi

Leitung Ulla Sievers
Beginn 22. Oktober 2018
Informationen unter ullasievers@gmx.de


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V.
Stefan Doose
Steinrader Hauptstr. 16
23556 Lübeck
Deutschland


petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu