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Newsletter April 2018
Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung


Liebe/r  ,

vor ein paar Tagen las ich im "Das Band", der Zeitschrift des bvkm, folgende Zeilen:
"Vernetzung dient dem gemeinsamen Vorgehen, dem Bündeln von Kräften und Kompetenzen und der Verdichtung eines Netzes zum Schutz der Interessen der Menschen, die uns allen besonders am Herzen liegen und für die wir uns verantwortlich fühlen".
In diesem Sinne verstehe ich auch unser Netzwerk und freue mich, immer wieder darüber berichten zu können, wie allerortens kleine und große Aktivitäten dazu beitragen, die Idee der Persönlichen Zukunftsplanung weiterzutragen und zu stärken.

Ich wünsche Dir/Ihnen einen wunderschönen Frühling!

Petra Orth

P.S. Ich gönne mir eine Auszeit. Deshalb wird die Geschäftsstelle vom 16.4. bis voraussichtlich 22.5. nicht besetzt sein. Alle Anfragen werden direkt vom Koordinationskreis beantwortet.
Mails bitte an info@persoenliche-zukunftsplanung.eu
Inhalt
  1. Newsletter April 2018 Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung
  2. Das Netzwerk Österreich trifft sich!
  3. MOTIGRU Ein Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Wohlfühlen, Selbstdisziplin, den inneren Schweinhund und Selbstbestimmung
  4. Mitglieder des Netzwerkes stellen sich vor.
  5. In die Zukunft schauen, Träume äußern und Wege gehen bei
  6. Martina Diendorfer
  7. Fachtagung Leichte Sprache in Leipzig
  8. Mit Zukunftsplanung in die Arbeitswelt starten
  9. Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung in Gallneukirchen
  10. Und erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung in Hietzingen (Wien)
  11. Norddeutsches Netzwerk-Treffen am 21. April in Hamburg
  12. Wintercamp in der Schweiz
  13. Weiterbildungen Persönliche Zukunftsplanung
  14. LebensWege - Biografiearbeit von Menschen mit Behinderung
  15. Widerspenstig. Eigensinnig. Unbequem.Die unbekannte Geschichte behinderter Menschen
  16. Kostüm für die wichtigen Elemente von Zukunftsplanung zu verleihen






Das Netzwerk Österreich trifft sich!

Nach dem erfolgreichen Netzwerk-Treffen Österreich im letzten Jahr in Linz gibt es im Herbst eine Fortsetzung in Graz.

Alle österreichischen Mitglieder des Netzwerks und an Persönlicher Zukunftsplanung Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über Persönliche Zukunftsplanung auszutauschen und die Vernetzung in Österreich weiter zu entwickeln.

Eine ausführliche Einladung gibt es zu einem späteren Zeitpunkt.

Weitere Infos unter
PZPnetzwerktreffen@gmx.at


MOTIGRU
Ein Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Wohlfühlen, Selbstdisziplin, den inneren Schweinhund und Selbstbestimmung

Für viele Menschen spielt das Thema Körper (häufig auf das Gewicht bezogen) eine Rolle. Der Wunsch etwas zu verändern ist oft groß. Leider fällt es dennoch schwer ohne Hilfe seine Gewohnheiten zu ändern. Wenn man sich dann hilfesuchend an Eltern, Freunde, Betreuer*innen… wendet, kommen oft viele gut gemeinte Ratschläge, die jedoch meist eher an Verbote erinnern.

So haben wir (Iris Kopera und Steffi Miksanek) beschlossen, Menschen zu diesem Thema zusammen zu bringen und Unterstützerkreise zu bilden. Wichtig dabei: Nicht das Gewicht, sondern Wohlfühlen im eigenen Körper und individuell gesetzte Ziele stehen im Vordergrund. Am 28.11.2017 gab es das erste Treffen der MOTIvationsGRUppe MOTIGRU. Folgende erste Punkte wurden besprochen:
  • Wie wollen wir miteinander umgehen?
  • Welche Zeile und Wünsche haben wir?
  • Was ist unser Vorhaben?
  • Welche Hindernisse könnte es geben?
  • Welche Ideen haben wir schon, um unsere Ziele zu erreichen?
Das 2. MOTIGRU-Treffen fand am 23.01.2018 statt. Diesmal waren auch die UnterstützerInnen mit dabei. Die Hauptpersonen haben mit ihnen über folgenden Fragestellungen zu nachgedacht:
  • Was nehme ich mir vor?
    Was will ich in den nächsten Wochen und Monaten verändern?
  • Was will ich ausprobieren?
  • Wie können mich meine UnterstützerInnen dabei unterstützen?
  • Was kann ich schaffen?
    Was ist vielleicht zu viel?
  • Wer kann mich unterstützen?
    Wen will ich (noch) fragen?
Es wurden individuelle Listen erstellt und konkret vereinbart, wie die UnterstützerInnen wann unterstützen sollen und können. Dies reicht von gemeinsamen sportlichen Aktivitäten in der Freizeit bis dahin, dass ein Arbeitskollege darauf aufmerksam macht, dass man ja nicht mehr 2 Liter zuckerhaltige Limonade am Tag trinken wollte. Die Stimmung war zum Ende des Treffens sehr gut und locker und jeder ging mit einem Plan für die nächste Zeit nach Hause.

Der Start war noch etwas holprig, da immer wieder Personen nicht erschienen sind oder sich entschieden haben, doch nicht teilzunehmen. Hier erscheint es uns besonders wichtig, in der Vorarbeit mit den einzelnen Personen darauf zu achten, dass sie freiwillig hier sind.

Dank an dieser Stelle an das Netzwerk, das die Gruppe mit einer Mikroförderung unterstützt.
                   
                                                                               Stefanie Miksanek

ausführlicher Blogbeitrag Blogbeitrag MOTIGRU


Mitglieder des Netzwerkes stellen sich vor.

In die Zukunft schauen, Träume äußern und Wege gehen bei

elmar (Elmshorner Arbeitsassistenz) unterstützt Menschen mit Handicaps bei ihrer beruflichen Orientierung und an ihren Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Diese Unterstützung und Begleitung findet im Berufsbildungsbereich und Arbeitsbereich im Rahmen einer WfbM statt. elmar ist eine Einrichtung der Glückstädter Werkstätten und gehört zur Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie e.V. Seit 2017 ist elmar Mitglied des Netzwerkes Persönliche Zukunftsplanung e.V.

Seit meinem erfolgreichen Abschluss zur Moderatorin in Persönlicher Zukunftsplanung in Lensahn am 23.06.2017 bin ich, Lynne Jazwinski-Hohlen, querbeet für die Glückstädter Werkstätten unterwegs, um weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Methoden der Persönlicher Zukunftsplanung fortzubilden. Aktiv gestaltete ich das PZP-Netzwerk im Kreis Steinburg mit, wo z.B. mit Lehrern der Steinburgschule in Itzehoe Erfahrungen und Ideen zur Persönlichen Zukunftsplanung ausgetauscht werden.

Bei elmar wirke ich u.a. als PZP-Moderatorin von Lagebesprechungen und berate meine Kolleginnen und Kollegen in der Arbeit mit PZP-Methoden. Denn hier sind mittlerweile viele „Mini-Methoden“ aus der PZP, wie die „Hut-auf-Karten“, „Meine Orte“ und „Wichtige Menschen in meinem Leben“, fest im „Eingangsverfahren“ der Beruflichen Bildung eingebettet.

Bevor das erste Praktikum stattfindet, erstellt jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin „Eine Seite über mich“, damit die Person und der Praktikumsbetrieb gleich von Anfang an die Gaben der Person kennen und einschätzen und somit Unter- sowie Überforderungen vermieden werden können. Eine PZP-Methode, die bei elmar „Mein Weg“ genannt wird, unterstützt den Prozess der individuellen Teilhabeplanung. Sie wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während der Beruflichen Bildung und im Arbeitsbereich genutzt, um Türen für Entwicklung und Veränderungen vorsichtig oder auch mutig zu öffnen.

Großen Anklang finden auch die „Traumbuch“-Projekttage, bei denen – mal heiter, mal leise – immer in einer Stimmung von Anteilnahme, Respekt und Wohlwollen Träume gesucht, getauscht, geteilt, gesammelt und ausgesprochen werden.

Lagebesprechungen nutzt und schätzt elmar sowohl für Teamentwicklung als auch in der individuellen Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Erste Versuche, eine „Mini“-Lagebesprechung als Hilfeplangespräch durchzuführen, sind gestartet – mit positiver Wirkung für die Person und gutem Feedback auch vom Leistungsträger.

elmar wird weiterhin mithilfe von Methoden aus der Persönlichen Zukunftsplanung personenzentriert arbeiten. Und weil das Team von elmar erlebt, wie wertvoll die Visualisierung im Sinne Unterstützter Kommunikation für Verständigung auf Augenhöhe ist, wird dazu als nächster Schritt im Juli ein Inhouse-Workshop mit Wiebke Kühl stattfinden.

                                                      Lynne Jazwinski-Hohlen


Martina Diendorfer


Mein Name ist Martina Diendorfer und ich wohne in Niederösterreich (St. Pölten). Ich habe drei Kinder, eine Schwiegertochter und ein Enkelkind. Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Natur, ich lese gerne und bin ehrenamtlich in einer Kinderhospiz Einrichtung tätig.
Aufgewachsen bin ich auf einem Bergbauernhof mit drei Brüdern, zwei davon mit einer Behinderung.
Seit 10 Jahren arbeite ich in der Betreuung von Menschen mit Behinderung als Tagesstättenbetreuerin und danach als Wohnhausleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
In meiner Ausbildung als Diplom-Sozialbetreuerin/BA hörte ich 2009 etwas über persönliche Zukunftsplanung. Die Methoden haben mich inspiriert und 2011 nahm ich am internationalen Fachkongress in Dornbirn teil. Danach fortlaufend in Wien und Linz bei Netzwerktreffen. 2017 entschloss ich mich den Lehrgang für persönliche Zukunftsplanung zu absolvieren und im Februar 2018 schloss ich mit dem Zertifikat als Moderatorin ab. Ich möchte als Moderatorin und in Zukunft auch als Referentin für persönliche Zukunftsplanung arbeiten.





Fachtagung Leichte Sprache

in Leipzig


Mit Zukunftsplanung in die Arbeitswelt starten

Marcel Haack und Stefan Doose haben auf der Fachtagung "Exklusive Teilhabe am Arbeitsmarkt? Unterstützung durch Leichte Sprache?" an der Universität Leipzig am 23.3.2018 die Persönliche Zukunftsplanung vorgestellt. Oliver Koenig, Iris Kopera und Heinz Becker aus dem Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung waren in anderen Arbeitsgruppen aktiv, so dass wir ein kleines Netzwerktreffen in Leipzig machen konnten.                                                                         Stefan Doose

Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung in Gallneukirchen

Die Weiterbildung in Oberösterreich ist nun zu Ende.
Unser Abschlusstag war wie der ganze Lehrgang; lebendig, reflexiv, bis zum Schluss noch inhaltlich dicht, volle überraschende Begegnungen, lustig, berührend und einfach schön. Als Kursbegleiterin hatte ich nie gedacht, dass ich die TeilnehmerInnen vermissen werde. Eine Weiterbildung PZP ist durch die andere Form des miteinander-Lernens so besonders, dass die Begegnungen intensiver und dadurch sehr herzlich sind.  
Ich freue mich, dass es in Österreich nun soviel neue und begeisterte PZP Fachfrauen und Fachmänner gibt!
Übrigens noch heuer startet der neue Lehrgang in Oberösterreich, in November geht es los.
Mehr Info dazu: bei der DIAK office@diakonie-akademie.at oder direkt bei mir: n.blok@aon.at

                                                                 Nicolette Blok

Und erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung in Hietzingen (Wien)


Am 6.April ging die Weiterbildung in Hietzingen (Wien) unter der Leitung von Stefanie Miksanek und in Kooperation mit der Volkshochschule Hietzingen zuende.
Zum Abschluss gab es sogar einen kleinen Film von Robert Streibel, dem Leiter der Volkhochschule, der begeistert die Weiterbildungen in Persönlicher Zukunftsplanung unterstützt.
Die Zukunft kann beginnen

So ist die nächste Weiterbildung bereits geplant und beginnt wiederum unter der Leitung von Stefanie Miksanek am 14. September 2018.

Norddeutsches Netzwerk-Treffen am 21. April in Hamburg

Am 21. April findet von 10:00-16:30 Uhr erneut ein Norddeutsches Netzwerk-Treffen statt. Gastgeber ist dieses Mal die Fachschule Soziale Arbeit Alsterdorf in Hamburg. Es soll Raum für Austausch, Wieder-und Neusehengeben. Weitere Themen:
Zwei Welten treffen aufeinander –Erfahrungen mit Familienrat und Unterstützungskreisen  in Norddeutschland mit Birgit Stephan und Erszebeth Roth vom Netzwerk Familienrat als Gäste und Austauschpartner, da die Erfahrungen in der Durchführung von  Familienräten und Unterstützungskreisen in vielen Punkten sehr ähnlich sind. Dies kann uns helfen mehr über das Funktionieren von Unterstützungskreisen zu lernen. Wir würden gerne ein Projekt zum Thema Unterstützungskreise machen.

Teilhabe-, Hilfe-und Gesamtplanung und Persönliche Zukunftsplanung -neue Entwicklungen? Welche Regelungen sind jetzt in den einzelnen Bundesländern zur Teilhabe- und Gesamtplanung erlassen worden. Wie können wir Persönliche Zukunftsplanung als Assistenz zur Persönlichen Lebensplanung dort mit einbringen?

Hier findet ihr die Einladung.


Anmeldungen an Thomas Hülse
t.huelse@alsterdorf.de

Inhaltliche Impulse an Stefan Doose stefan.doose@persoenliche-zukunftsplanung.eu


Wintercamp in der Schweiz

Lungern 16.03.2018, 20 Uhr.
Vollbesetztes Haus, erwartungsvolle Stimmung, Schneeflöckchen.
2,5 Tage mit Methoden der Zukunftsplanung spielen, neu kombinieren, mit unserem Nordstern tief gehen und ihn zum Strahlen bringen.
24 frische fröhliche Teilnehmer*innen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sorgen für internationales Flair und Kulturwitz beim Planen und Jonglieren mit den passenden Worten und Methoden.
Kulinarische Beiträge komplettieren den nahrhaften Inhalt.
Wir sind tief berührt und hoch bewegt von soviel Herzblut.

Tobias Zahn


Weiterbildungen Persönliche Zukunftsplanung














Zürich, WinKlusion
Leitung Tobias Zahn
Beginn 20. April 2018
Informationen unter Weiterbildung Schweiz

Hietzingen (Wien), Volkshochschule Hietzingen
Leitung Stefanie Miksanek
Beginn 14. September 2018
Informationen unter Weiterbildung Hietzingen

Lüneburg, Bildungswerk ver.di
Leitung Ulla Sievers
Beginn 22. Oktober 2018
Informationen unter Weiterbildung Lüneburg

Gallneukirchen, Österreich, Diakonie Akademie

Leitung Nicolette Blok
Beginn 23. November 2018
Informationen unter Weiterbildung Gallneukirchen

LebensWege - Biografiearbeit von Menschen mit Behinderung

Hein Kistner aus unserem Netzwerk hat ein kleines, sehr praxisbezogenes und lesenswertes Buch über das Thema Biografiearbeit mit Menschen mit Behinderungen geschrieben. Biografiearbeit ist für ihn auch Zukunftsarbeit, weshalb er den Ansatz der Biografiearbeit mit Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung verbindet.

Bestellungen unter
Bestellung LebensWege


Widerspenstig. Eigensinnig. Unbequem.
Die unbekannte Geschichte behinderter Menschen


von Udo Sierck

"Der Blick des Autors richtet sich auf das Widerspenstige und Eigensinnige als positives Merkmal behinderter Menschen. Zwanzig kurze Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperliche, geistigen oder psychischen Einschränkungen. Was die Vorgestellten in ihrer Unterschiedlichkeit eint, ist ihre Beharrlichkei und Sturheit, ihr Wagemut sowie oftmals ihr Humor."

Bestellung Beltz Verlag

Kostüm für die wichtigen Elemente von Zukunftsplanung zu verleihen

Birgit Klask hat einen wunderbaren Fundus mit Kostümen zu wichtigen Elementen der Zukunftsplanung (Hauptperson, Unterstützer, Moderator*in, Traum, Alptraum, gute Fee, Ziel, …) zusammen getragen. Dieser kam unter anderem auf der Fachtagung in Hamburg (Foto) und bei Abschlüssen der Weiterbildung als Stegreiftheater zum Einsatz und hat für viel Spaß gesorgt. Der Fundus ist fein sortiert in zwei großen Kisten verpackt, lagert jetzt bei Stefan Doose und kann über das Netzwerk ausgeliehen werden. Die Portokosten betragen innerhalb Deutschlands ca. 20 Euro pro Weg.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V.
Petra Orth
Margaretenstr. 36
20357 Hamburg
Deutschland


petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu