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Newsletter Dezember 2021


Kassel, morgens um 7 Uhr: Ich bin in meinem mir sehr vertrauten Stadt-Teil unterwegs. Heute fällt mir besonders diese beleuchtete, lange Glasbaustein-Wand ins Auge. So intensiv habe ich das Licht-Kunstwerk noch nie wahrgenommen! Tagsüber geht es unbeleuchtet und im alltäglichen Trubel der davor liegenden Straßenbahn-Haltestelle und der Menschen, die sich daneben auf knallroten Sitzgelegenheiten niederlassen, unter.

Aber genaues Hinschauen am frühen Morgen lohnt sich: Das Licht-Kunstwerk ist ein beleuchteter Stadt-Plan Kassels und jeder Glasbau-Stein steht für einen (Sozial-) Raum. Rechts der Fluss Fulda in blau, daneben in Grün die stadtnahe Karlsaue. Ganz links leuchten Teile des Bergparks, überragt vom Wahrzeichen der Stadt: der Herkules-Statue. Dazwischen viele große und kleine Bausteine: Räume und Orte, in denen viele Menschen leben oder sich tagsüber aufhalten. Gründerzeithäuser, Wohnblocks der 1950er, Villen, Fachwerkhäuser und einige Bauernhöfe mit Pferdekoppeln gehören ebenso dazu wie Supermärkte und unzählige besondere, kleine Läden. Grüne Oasen, viele Straßen gesäumt von den sogenannten Beuys-Eichen, Straßenbahnlinien, eine ausgewiesene Fahrradstraße, der Gemeinschaftsgarten Huttenplatz, das Bundessozialgericht, der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, kleine Kunst-Tempel, Kindergärten und Schulen, ein selbst organisierter Feierabend-Markt und noch viel mehr findet man hier.

Ich kenne diese Orte gut, trotzdem entdecke ich bei jedem Spaziergang etwas Neues. Kassel hat nicht immer einen guten Ruf, ich finde zu Unrecht. Der Stadt-Plan beleuchtet meine Stadt und ihre Sozial-Räume, auch die Ecken, die auf den ersten Blick und in Realität nicht so schön sind und Herausforderungen mit sich bringen. Zwei Seiten einer Medaille eben.

Besonders die letzten zwei Jahre haben mir gezeigt, wie lebens-wichtig unser Mit-Einander und starke Sozial-Räume in herausfordernden Zeiten sind! Und manchmal braucht es Licht, aber immer Aufmerksamkeit, um Altbekanntes neu und Neues, Anderes und Spannendes im eigenen Umfeld und bei Menschen zu entdecken.

Ich wünsche uns allen für 2022 einen offenen Blick für unsere großen und kleinen Sozial-Räume und für all die Menschen, die diese Räume lebendig werden lassen.

Susanne Göbel


  Inhalt
  1. Newsletter Dezember 2021
  2. Kassel, morgens um 7 Uhr
  3. Safe the Date Netzwerk-Treffen online 4. und 5. März 2022 Welche Zukunft wollen wir?
  4. In der Weihnachtsbäckerei...Ein Jahr Austausch-Treffen
  5. Und hier die Termine für 2022
  6. 3. Januar 2022
  7. Fachtag Winklusion Schweiz
  8. Leben mit Behinderung Hamburg gewinnt einen 2. Preis
  9. Wir haben es geschafft! Trotz alledem!
  10. Abschluss Weiterbildung Zürich
  11. Abschluss Weiterbildung Freiburg
  12. Abschluss Weiterbildung Schönbrunn
  13. Und schon sind die Nächsten gestartet!
  14. Start Weiterbildung Schönbrunn
  15. Start Weiterbildung Graz
  16. Start Weiterbildung Oberösterreich
  17. Start Weiterbildung Hamburg
  18. Weiterbildungen
  19. Für Kurzentschlossene! 1 Jahr Mitgliedschaft im Netzwerk verschenken
  20. Und noch ein paar Lesetipps:
  21. Broschüre Unterstützte Entscheidungsfindung
  22. Gerne sticht Gut
  23. Das Wichtigste ist die Haltung.

Safe the Date
Netzwerk-Treffen online
4. und 5. März 2022

Welche Zukunft wollen wir?

Nachdem das geplante Netzwerk-Treffen im Oktober nicht stattfinden konnte, wird es nun ein Netzwerk-Treffen im März geben.
Also schon mal den Termin reservieren.
Alle weiteren Infos zu Inhalten und Ablauf folgen Anfang des Jahres.





In der Weihnachtsbäckerei...
Ein Jahr Austausch-Treffen


Manche Rezepte für die Weihnachts-Bäckerei sind seit Generationen vererbt, gehütet, gelebt und werden alle Jahre wieder in die Tat umgesetzt.

Das „Austausch-Treffen“ startete am 04. Januar 2021. Unser Rezept nach einem Jahr Erfahrungen notieren wir Euch hier.
Vielleicht wird auch dieses zur Tradition?

  Zutaten
  • 1 Idee aus dem Netzwerk-Treffen 2020 und von Petra Orth
  • 1 Treffen pro Monat – abwechselnd am Montag und Donnerstag mit verschiedenen Zeiten
  • 2 begeisterte Frauen, die gemeinsam freud-voll neue Sachen ausprobieren und gern aus Fehlern lernen
  • 1 Team im Hintergrund für Vertretungen und die Einladungen
  • zahlreiche Redner:innen, die etwas zu erzählen und viele Fragen haben
  • 1 Zoom-Zugang für viele Teilnehmer:innen
  • 1 Padlet-Zugang
  • Leichte Sprache nach Bedarf und Geschmack
  • 10 Inhalte und Themen von den Teilnehmer:innen und aus den gemeinsamen Treffen
  • 1 Prise Zeit, Geduld und Mut
 Zubereitung

Vorbereitungs-Zeit: ungefähr 2 Stunden
Die Termine für das Jahr 2021 vereinbaren und die Redner:innen finden.
Anschließend die Themen festlegen und die Einladungen verschicken. 

Zubereitungs-Zeit: ungefähr 2 Stunden
In dem großen ZOOM-Raum (räumliche) Grenzen überwinden und „gemeinsam einfach machen“.
Eine Vielfalt von Zutaten und Erfahrungen ermöglichen.
Unter vorsichtigem Rühren Verbindungen und Begegnungen schaffen, Freude und Lachen teilen. Nach 2 Stunden langsam aus der Form lösen.

Und bis zum nächsten Treffen weitere Erfahrungen sammeln.  

DANKE für unsere gemeinsamen Zeiten in diesem Jahr. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen 2022 und Eure Ideen, Themen und Wünsche für die weiteren Treffen. Rezept-Vorschläge siehe oben. 😉

Sabine Finkbohner und Susanne Göbel

Und hier die Termine für 2022

Es bleibt dabei …
  • in ‚ungeraden‘ Monaten (Januar, März, Mai, Juli und November) findet das Austausch-Treffen jeweils am 1. Montag des Monats von 19 bis 21 Uhr statt,
  • in ‚geraden‘ Monaten (Februar, April, Juni, Oktober und Dezember) findet das Austausch-Treffen jeweils am 1. Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr statt, und
  • im August und September machen wir eine Sommer-Pause!

  • Montag, 3. Januar 2022
  • Donnerstag, 3. Februar 2022
  • Montag, 7. März 2022
  • Donnerstag, 7. April 2022
  • Montag, 2. Mai 2022
  • Donnerstag, 2. Juni 2022
  • Montag, 4. Juli 2022
  • SOMMERPAUSE
  • Donnerstag, 6. Oktober 2022
  • Montag, 7. November 2022
  • Donnerstag, 1. Dezember 2022


Fachtag Winklusion Schweiz


Mit wunderbaren Aussichten haben wir uns auf dem Herzberg bei Aarau getroffen, um zwei Tage neue Themen und Felder in und mit Zukunftsplanung zu erforschen. Wir waren eine bunte Gruppe mit vielen Talenten, Gaben und Herkünften. 

Zum Start am 8. Oktober stellte uns Senad Garfuri das neue Projekt «Reporter:innen ohne Barrieren» von inclusion-handicap vor.
Die Stimme von Menschen mit Beeinträchtigungen soll stärker gehört werden. Dazu werden Leute, die Talent und Motivation haben, in Journalismus geschult und sollen anschliessend von Veranstaltungen, Workshops und allem, was sie interessiert und wichtig erscheint, berichten.

Inzwischen war Stefan Doose eingetroffen und er machte mit uns einen Workshop zur Verbindung von Biografiearbeit und Zukunftsplanung. Wir fanden viele Verknüpfungspunkte, probierten einige Methoden aus und sprachen über deren Wirkung und Einsatzmöglichkeiten. Super Danke, Stefan!

Ab 19 Uhr war die Mitgliederversammlung erstmals in hybrider Form. Ein paar Mitglieder waren per Internet dazu geschalten. Tobias Zahn berichtete über die Aktivitäten vom letzten Jahr und Angélique Wirz erklärte den Finanzbericht. Vielen Dank den Revisoren und vor allem Angélique für die tolle Arbeit. Das schönste: Caro Parpan wurde einstimmig in den Vorstand von WINklusion gewählt!

Dann erzählten Anne Masson, Frank Birk, Muriel Schüpbach, Verena Baumgartner und andere Mitglieder von ihren bevorstehenden Aktivitäten in der Romandie, im Kanton Glarus und in der restlichen Schweiz.
Die nächsten Kurse und Veranstaltungen sind die neue Weiterbildung mit Start im April, das Winter-Trainings-Camp vom 18.-22.11.2022 in Lungern und wahrscheinlich am 20. oder 21. Januar 2022 eine Bücherlesung bzw. -vorstellung in Zürich mit den Autor:innen Patricia Netti, Ines Boban und Andreas Hinz.

Am 9. Oktober forschten wir zur Frage, wie Institutionen Zukunftsplanung oder Personenzentrierung konkret umsetzen können. Wir haben immer mehr Anfragen von Institutionen, die Zukunftsplanung machen wollen, aber nicht wissen, wie das geht und was für sie passt. Wir überlegten Voraussetzungen, Haltungen und welche Methoden den Boden für eine inklusivere Institution bereiten. Wir haben viel diskutiert und tolle greifbare Erkenntnisse.

Das waren zwei wertvolle Tage! Endlich wieder zusammen denken und einfach machen! 

                                                                                          Tobias Zahn


Leben mit Behinderung Hamburg gewinnt einen 2. Preis

Für das Projekt "Mein Kompass - Planung, Unterstützung und Dokumentation von Unterstützungsleistungen" wird Leben mit Behinderung Hamburg mit einem 2. Preis der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft e.V. ausgezeichnet.

Aus der Begründung:
"Ausgezeichnet wird eine konsequent personenorientierte Unterstützungsplanung als ein professionell begleiteter Prozess, in dem Menschen mit Behinderung selbstbestimmt ihre Vorstellung von Teilhabe und Lebensqualität formulieren und umsetzen."

Die vollständige Begründung und alle anderen Preisträger findet ihr im Faltblatt DHG-Preis

Wir haben es geschafft!
Trotz alledem!


Abschluss Weiterbildung Zürich

«Machen ist wie wollen, nur krasser!» 

Es waren einmal sechszehn ruhige, wilde, denkfreudige Menschen. Sie trafen sich vor langer, langer Zeit im August 2020, um sich auf die Spuren von Marsha Forest, Judith Snow, Jack Pearpoint und vielen anderen zu machen. Diese hatten das Orakel der Persönlicher Zukunftsplanung erfunden und den Nordstern der Inklusion entdeckt.

Auf diesem Weg lagen Steine, nein Felsen und wunderbare Aussichten, Seen und Täler. Von Baustein zu Baustein wanden sich die inzwischen vierzehn Forscher*innen durch Denkdschungel, erlebten Gefühlsstürme und wuchsen jeden Tag um mehrere Zentimeter.
Auf jedem Stück Weg wurden sie von neuen Begleiter*innen inspiriert, geschüttelt und mit neuen Hinweisen versorgt, um Haltungen herauszufinden. Sie lernten mit Gruppen zu tanzen und nannten diese Unterstützer*innenkreise. Sie tüftelten und testeten und wagten sich weit vor.

Frank von Glarus zeigte ihnen die grosse Welt, Carolin von Bremen die Landkarte, Wiebke von Flensburg wies den Weg, Nicci von Graz verwirbelte sie mit der Theorie U, Ines und Andreas von Überall brachten alles durcheinander, Björn der Hamburger orientierte mit Kompass und Tobias von Winterthur blieb immer frech an ihrer Seite.

Nach 15 Monaten erreichten die 14 Mutigen gestärkt und bereit für die anstehende Reise ihr Ziel. Sie waren nun ein bisschen andere Menschen und freuen sich auf viele Zukünfte und Nordsterne. Bevor sie in die Welt zogen, stiessen sie an und feierten die gemeinsamen winklusiven Erfolge.
                                                                                            Tobias Zahn


Abschluss Weiterbildung Freiburg

  1. getroffen und gesponnen – „öffentliche Plätze teilen“…
Am 07. November 2017 treffe ich mich mit Tobias Zahn und Luana Farinelli in der Unibibliothek in Freiburg im Breisgau.Tobias hat (wieder einmal) einen Zukunftstraum: Wir starten eine Weiterbildung zur Moderator*in / Botschafter*in Persönlicher Zukunftsplanung im süddeutschen Raum mit den Erfahrungen von WINklusion Schweiz in Zürich.
Na dann… Wir verteilen die Aufgaben und los geht´s… 2 Jahre und einige graue Haare später:
  1. gefunden – „gesellschaftliche Teilhabe“…
Das Korczak-Haus Freiburg e.V. in der Goethestrasse bietet die notwendigen barrierefreien und bezahlbaren Räume.
  1. gesucht – „auswählen können, etwas beitragen, beachtet werden“…
Wir planen eine inklusive Weiterbildung und sind auf der Suche nach unterschiedlichen, gemischten, vielfältigen…Teilnehmer*innen.
  1. geschobengeworben „wertvolle gesellschaftliche Aufgaben“…
Der ursprüngliche Beginn der Weiterbildung verschiebt sich mangels Teilnehmer*innen von Juli 2019 auf den November 2019. Alle anfangs interessierten Menschen bleiben weiterhin dabei, neue kommen dazu…
  1. gewagtgestartet – „beitragend und mittragend“…
Wir starten mit einer kleinen Gruppe tatsächlich am 08. November 2019.
Nicci Blok aus Graz entzündet das Feuer der Persönlichen Zukunftsplanung. Der Nordstern dient als Symbol für Inklusion: Ermögliche wertvolle Erfahrungen!     
  1. gemeinsam einfach machen – „die eigenen Fähigkeiten und Talente beitragen“…
Die ersten vier Bausteine laufen (fast) planmäßig mit Dr. Sabine Etzel aus Ludwigsburg, Tobias Zahn aus Winterthur und Carolin Emrich aus Bremen – und dann
  1. gestoppt – ohne Wahlmöglichkeiten…
Corona verhindert weitere persönliche Treffen und wir entscheiden uns für diese Weiterbildung gegen das Weitermachen im Internet.
  1. getragen – „beachtet werden – dazugehören – dabei sein“…
Nach fast einjähriger Pause starten wir am 15. Oktober 2021 in den 5. Baustein mit Wiebke Kühl aus Flensburg und machen weiter, wo wir aufhörten –
  1. gefolgt von Björn Abramsen aus Hamburg und dem abschließenden Kolloquium.
  2. geschafftwir haben den Nordstern gelebt!
Die bisher längste inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung ist beendet und wir gratulieren den neuen Moderator*innen, Botschafter*innen, Peer-Unterstützer*innen zum Abschluss, zum Durchhalten, zum Dabeibleiben…
  1. gefeiert haben wir auch…
DANKE sagen wir Andreas Wand und dem Korczak-Haus für eine sehr geniale Zusammenarbeit.

Unter Einhaltung aller Regeln sind wir mit 15 „ge´s“ im Ziel.

Wir wünschen allen Teilnehmer*innen und Referent*innen eine gesunde, mut-volle und froh-sinnige Zeit!
                                                                                                       Sabine Finkbohner



Abschluss Weiterbildung Schönbrunn

Ende Oktober 2019 hatte in Bayern der 3. Durchgang der Weiterbildung in personen-zentriertem Denken und Persönlicher Zukunftsplanung begonnen. Es war ein gelungener Start in sehr bewährter Trägerschaft (Franziskuswerk Schönbrunn) und mit einer sehr motivierten, umsetzungsfreudigen Gruppe.

Mitten im 3. Baustein, bei dem sich die Gruppe kraftvoll mit PATH auseinandersetzte, ereilten uns die Ankündigungen der ersten corona-bedingten Einschränkungen. Dies hielt uns nicht ab, noch einen unvergesslichen gemeinsamen Abend in einem kleinen, feinen Zaubertheater zu verbringen.

Niemand hätte wohl geahnt, dass dies ein letztes kulturelles Erlebnis für viele Monate sein könnte. Nachfolgende Weiterbildungs-Bausteine mussten verschoben werden, und sobald sie wieder stattfinden konnten, fanden wir uns - statt in Seminarräumen - plötzlich in Turnhallen oder Theatersälen wieder. Wir stellten schnell fest: auch an ungewöhnlichen Orten kann man gut lernen. Schon gar in Zeiten, in denen die Alternativen sonst das Online-Format oder weitere Absagen oder Verschiebungen gewesen wären.

Die Teilnehmer*innen brannten darauf, einander zu begegnen, im Austausch zu sein, weiter zu denken, zu moderieren, Methoden auszuprobieren. Phasen zwischen zwei Modulen wurden mit „digitalen Häppchen“ überbrückt und alle waren froh, dass letztlich jedes der 6 Module mit echten Menschen in echten Räumen stattfinden konnte. Lediglich der Abschluss-Tag musste – nach mehrfacher Verschiebung – ins Online-Format verlegt werden.

So endete die Weiterbildung statt im November 2020 schließlich am 11.06.2021. Reflexion und Zertifikatsübergabe gelingen mit etwas Fantasie auch online – und doch war der Wunsch der Gruppe sehr groß, nochmal ein „echtes“ Treffen nachzuholen. Dieses konnte am 14.Oktober 2021 realisiert werden und der Großteil der Teilnehmer*innen war dafür wieder nach Schönbrunn gekommen. Neben der Wiedersehensfreude standen v.a. der fachliche Austausch und das gemeinsame Weiter-Denken an diesem Tag im Zentrum. Die Gruppe nutzte ferner die Gelegenheit, die am Folgetag startende 4. Weiterbildungs-Gruppe mit guten Wünschen zu begrüßen und somit den Weiterbildungs-Staffelstab unmittelbar weiterzureichen.

                                                                                                        
Und schon sind die Nächsten gestartet!

Start Weiterbildung Schönbrunn

In der am 15.10.2021 neu an den Start gegangenen Weiterbildungs-Gruppe haben sich 20 Teilnehmende aus ganz verschiedenen Ecken Bayerns zu einer 1-jährigen Lernreise zusammengefunden. Manche bringen erste theoretische oder praktische Vorerfahrungen mit Persönlicher Zukunftsplanung mit, andere sind „Frischlinge“ im Thema – ob als Selbstvertreter, Angehörige, Fachkräfte oder Leitungskräfte. Die Perspektiven sind vielfältig und das verspricht einen spannenden Austausch und interessante Impulse.

Die Teilnehmer*innen zeigten sich bereits nach Baustein 1 erfreut und positiv erstaunt darüber, wie viel man mit scheinbar kleinen Fragen und/oder kleinen Methoden von einer Person erfahren kann und fühlten sich methodisch mit allerlei gutem Handwerkszeug ausgestattet. Die ersten Planungs-Erfahrungen waren berührend und so ließ sich auch dabei feststellen: trotz einzuhaltender Distanz kann Nähe entstehen.

Auch aus Netzwerk-Sicht schließen wir uns gerne den guten Wünschen der „alten“ an die „neue“ Weiterbildungs-Gruppe an: lasst Euch beflügeln, traut Euch, Neues auszuprobieren und Eure eigene Komfortzone zu verlassen, lasst die Ideen sprudeln und habt Spaß an der Weiterbildung wie auch beim Begleiten von Zukunftsplanungs-Prozessen.
                                                  
                                                                                            Carolin Emrich

Start Weiterbildung Graz






















Trotz Corona hat der Lehrgang in Graz gestartet.
Nachdem wir bei den ersten beiden Modulen mit FFP2 Masken gearbeitet haben, nun ein Bild ohne Masken

Start Weiterbildung Oberösterreich



Auch der Lehrgang in Oberösterreich hat total erfolgreich begonnen.
Eine kleine feine Truppe ;-) und recht international…

Start Weiterbildung Hamburg

Die Weiterbildung in Hamburg ist gut gestartet und nähert sich ihrem Höhepunkt – bereits zwei Module haben zum Nach-Denken – groß-Denken – inspiriert-Denken und zu eigenen Veränderungen angeregt.

20 sehr bunte Menschen werden im Laufe des kommendes Jahres startklar sein, die Persönliche Zukunftsplanung zu gestalten und weiter zu tragen.


Leck,
Nordsee Akademie
Leitung Wiebke Kühl
Beginn auf Frühjahr 2022 verschoben
Informationen unter Weiterbildung Leck

Zürich,
Akademie für Rehaberufe
Leitung Tobias Zahn
Beginn 8. April 2022
Informationen unter Weiterbildung Zürich

Graz
, inbildung
Leitung Nicolette Blok

Beginn 29. April 2022
Informationen unter Weiterbildung Graz

Hamburg, Leben mit Behinderung Wunschwege
Leitung Wiebke Kühl
Beginn August 2022
Informationen unter celine.mueller@lmbhh.de



Für Kurzentschlossene!
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Wie wär's mit mal mit einem ganz anderen Geschenk für die Ehepartnerin oder Ehepartner, die Kollegin oder Kollegen, die beste Freundin oder Freund?

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1 Jahr Mitgliedschaft im Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung


Und so geht's:
Einfach eine E-Mail schicken an
petra.orth@persoenliche-zukunftsplanung.eu
mit dem Namen der beschenkten Person.
Sie bekommen dann eine schön gestaltete Bestätigung über die Mitgliedschaft für das Jahr 2022 als PDF zum Selbstausdrucken zugesandt.
Die Mitgliedschaft kostet 30,00 € für das Jahr. Die Rechnung erhalten Sie zusammen mit der Bestätigung.


Und noch ein paar Lesetipps:

Broschüre
Unterstützte Entscheidungsfindung



Im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projektes „Unterstützte Entscheidungsfindung - leicht und gut gemacht"  hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eine digitale Broschüre (auch in Leichter Sprache) entwickelt.

Unterstützte Entscheidungsungsfindung PDF


Auch ein Mitmachheft passend zur Broschüre gehört dazu.


Mitmachheft


Gerne sticht Gut

eine andere Art von Potentialanalyse aus dem neuen Newsletter von 53 Grad Nord

Wenn wir über Stärken reden, so stellen sich die meisten Menschen bestimmte Fähigkeiten oder Talente vor, die man besser kann als andere Menschen. Unser (Schul-)System fördert ein solches Denkmodell ständig: Gut sein bedeutet, besser zu sein als die anderen.

Dieses Denkmodell hat jedoch einen Haken: Jeder Mensch sieht das eigene Können immer im Vergleich zu anderen Menschen. Wenn man nichts hat, was man besser kann als andere, dann ist es sehr naheliegend zu glauben: "Verdammt, ich habe keine Stärken! Denn es gibt nichts, was ich besser kann als andere."

Es gibt aber auch einen ganz anderen Ansatz, über die eigenen Stärken zu denken. Denn Stärken müssen nicht bedeuten, in Dingen besser zu sein, als andere. Stärken können einfach die Fähigkeiten sein, die man besonders gerne macht und die man deswegen auch gut macht.

John Webb, Referent zum Thema "Empowerment für Menschen mit psychischer Erkrankung zur Vermittlung auf den Arbeitsmarkt" bei 53 Grad Nord stellt in seinem Artikel "Gerne sticht Gut" eine andere Art der Potentialanalyse vor.

Hier geht es zum ganzen Artikel

Das Wichtigste ist die Haltung.
Das ist das A und O

Bedarfsermittlung trifft auf Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung

Ein Artikel von Carolin Emrich und Martina Kemme
in der Fachzeitschrift TEILHABE Ausgabe 03/2021
erhältlich unter

Fachzeitschrift TEILHABE


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